Vorsprung durch Wissen
Das Informationszentrum für die Landwirtschaft
01.03.2024 | 15:09 | Verbraucherpreise 

Inflation in Eurozone geht auf 2,6 Prozent zurück

Luxemburg - Die Inflation in der Eurozone hat sich im Februar weiter abgeschwächt, allerdings nicht so stark wie erwartet.

Inflation EU 2024
Bild vergrößern
(c) proplanta
Die Verbraucherpreise lagen 2,6 Prozent höher als ein Jahr zuvor, wie das Statistikamt Eurostat am Freitag mitteilte. Im Januar hatte die Teuerung 2,8 Prozent betragen. Experten waren im Schnitt von einem Rückgang auf 2,5 Prozent ausgegangen. Dennoch nähert sich die Preisentwicklung dem Zielwert der Europäischen Zentralbank, die mittelfristig zwei Prozent anstrebt.

Seit gut eineinhalb Jahren stemmt sich die EZB mit Zinsanhebungen gegen den Teuerungsdruck, der im Herbst 2022 ein Rekordhoch von 10,7 Prozent erreicht hatte. Für dieses Jahr werden wegen der rückläufigen Inflation Zinssenkungen von der EZB erwartet.

Im Februar ging die Kernteuerung ohne schwankungsanfällige Preise für Energie und Nahrungsmittel weiter zurück. Die Rate fiel von 3,3 Prozent im Vormonat auf 3,1 Prozent. Die Kerninflation bildet die grundlegende Teuerung ab und stellt den Inflationstrend nach Meinung vieler Ökonomen besser dar als die Gesamtrate.

Lebens- und Genussmittel verteuerten sich um 4 Prozent, nach 5,6 Prozent im Vormonat. Energie war abermals günstiger als im Vorjahresmonat. Allerdings verlangsamte sich der Preisrückgang von 6,1 auf 3,7 Prozent. Der Preiszuwachs von Industriegütern schwächte sich erneut ab. Dienstleistungen verteuerten sich ähnlich deutlich wie im Vormonat um 3,9 Prozent. Die Dienstleistungspreise werden wegen ihres hohen Lohnanteils und anstehender Tarifrunden von Fachleuten und Notenbankern besonders beäugt.
dpa
Kommentieren
weitere Artikel

Status:
Name / Pseudonym:
Kommentar:
Bitte Sicherheitsabfrage lösen:


  Weitere Artikel zum Thema

 Inflation in Bayern steigt auf 2,5 Prozent

 Teuerung verharrt bei 2,2 Prozent - Erste Zinssenkung im Juni?

 Neue Inflationswelle in Sicht - 2 Prozent-Ziel ade

 Trendwende in Sicht? Bundesregierung hebt Konjunkturprognose leicht

 Deutsche sitzen auf Geldbergen - üppiger Geldregen für Aktionäre

  Kommentierte Artikel

 Zahl der Bäckereien weiter rückläufig

 Wundermittel und Jahrhundertgift PFAS: Derselbe Circus - andere Clowns

 Deutsche Verbraucher offen für abgelaufene Lebensmittel

 Brandenburger Dackel wohl von Wolf angegriffen

 Tag des Wolfes - Bauern machen Druck für vereinfachten Abschuss

 Erleichterungen bei GAP-Anträgen und Hanfanbau

 In der Corona-Pandemie wurden zu oft Antibiotika verschrieben

 Jäger sehen dringenden Handlungsbedarf bei Umgang mit Wölfen

 Söder setzt sich gegen Verbrenner-Aus ab 2035 ein

 2023 war Jahr der Wetterextreme in Europa